Disclaimer: Dies hier ist keine Rechtsberatung; ich bin kein Anwalt, sondern juristischer Laie.

Kurzzitate aus der Print- und Online-Presse sind  erlaubt. Aber was ist ein Kurzzitat? Grob gesagt kann man davon ausgehen, dass einzelne Sätze zitiert werden dürfen, aber natürlich nicht vollständige Artikel im Wortlaut, denn in einem Presse-Artikel sind nicht nur die Bilder, sondern auch der Text urheberrechtlich geschützt.

Es ist gestattet, einen Text in sagen wir zwei Sätzen zu zitieren und dann auf den Originaltext zu verlinken. Natürlich muss stets die Quelle genannt werden, auch bei noch so kurzen Zitaten. Bei online verfügbaren Quellen ist es üblich, auch einen Link zur Quelle einzufügen (Button mit drei Kettengliedern über dem Texteingabefenster, oberste Zeile zehnter von links). Wenn es unbedingt ein kompletter Text sein soll, so ist es erforderlich, mit der Redaktion Kontakt aufzunehmen und dort um schriftliche Erlaubnis zu bitten. Dies gilt auch für eingescannte Zeitungsartikel, .pdf-Dateien und Abschriften, und dies gilt auch für Artikel, in denen es um Ihr Unternehmen oder um Sie als Person geht. Denn der Artikel ist zwar über Sie, aber nicht von Ihnen.

Verlinkungen sind grundsätzlich erlaubt, denn sie verweisen lediglich auf einen Text und bilden ihn nicht selbst ab. Demnach ist ein Beitrag wie diese Presseschau mit vielen Links zu Berichten in der Presse erlaubt, und zwar einschließlich sogenannter deep links, die direkt zum Artikel führen statt auf die Startseite der jeweiligen Zeitung. Man achte in der Presseschau auf das vorletzte Blockzitat, das für ein Kurzzitat definitiv zu lang ist: dabei handelt es sich um eine Pressemitteilung des Fachverbands Biogas e.V., und Pressemitteilungen sind logischerweise zum unbegrenzten Kopieren freigegeben (aber die Quellenangabe nicht vergessen!). Der erste Zitatblock (verwenden Sie für Blockzitate den Button mit den großen Anführungszeichen in der oberen Zeile sechster von links) ist möglicherweise schon etwas lang, aber das ist Ermessensfrage, auch vor Gericht.

Konventionen für Presse-Zitate

Unkommentierte Presse-Zitate

Man sollte Beiträgen, die keine eigenen Texte enthalten, dies schon von Weitem ansehen, damit kein falscher Eindruck erweckt wird. Darüber hinaus sollte in einheitlicher Weise auf die Quelle des Textes hingewiesen werden. Dazu drei Konventionen:

  • Titel: Im Artikel-Titel in eckigen Klammern die Quelle nachstellen, also etwa „Einschnitte für kleine Biogasanlagen im neuen EEG geplant [AgE]“, oder „EEG-Spezial: Die Vorschläge im Detail [topagrar.com]“;
  • Quellenangabe: am Ende des Kurzzitats, das entweder aus dem Anfang des zitierten Artikels oder ein zwei besonders bemerkenswerten Sätzen besteht, den Hinweis: „(Quelle: AgE)“, wobei der Name verlinkt sein kann oder nicht, und dann ganz entscheidend
  • Link: den Link auf den Artikel, etwa mit den Worten „Weiter lesen…“ oder „Den ganzen Artikel lesen…„, und diese Worte dann zum Originalbeitrag verlinken. Die letzen beiden Punkte kann man auch zusammen abhandeln, indem man etwa schreibt „Weiter lesen auf topagrar.com…„.

Hier ist ein Beispielartikel, an dem man sich das Ganze ansehen kann.

Kommentierte Presse-Zitate und Presseschauen

In eigenen Beiträgen können Kurzzitate unaufwändiger eingebaut werden:

  • Blockzitat: das Zitat als Blockzitat formatieren zwecks Absetzung vom eigenen Text (Button mit den großen Anführungszeichen in der oberen Zeile sechster von links) und
  • Quellenangabe: „(Quelle: AgE)“ wie oben.

Hier ein Beispielartikel.

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