Die Vollgas Bioenergie GmbH & Co. KG, bei der ich Gesellschafter bin, hat anderthalb Jahre nach Antragstellung die Baugenehmigung zugestellt bekommen:

„Damit endet eine dreimonatige Rechtsunsicherheit; unser “Schwarzbau” ist jetzt legal. Das dreißigseitige Schriftstück erreicht uns in einem Moment, in dem wir bereits für rund 2 Mio. Euro Waren und Dienstleistungen bezogen haben und das Richtfest hinter uns liegt. […]

Was eine Verfahrensdauer von 17 Monaten für diejenigen bedeutet, die sich noch in einem früheren Planungsstadium befinden und darauf hoffen, noch zu den Bedingungen des “alten” EEG bauen zu können und daher zwingend bis 31.12. diesen Jahres Strom einspeisen müssen, kann man sich unschwer vorstellen. (Einschränkung: das BImSchG-Verfahren ist nicht für jede Biogasanlage erforderlich, insbesondere nicht für “priviliegierte” Anlagen, d.h. Anlagen in Hofnähe, die bestimmte Größenmerkmale unterschreiten. Diese Verfahren laufen im Regelfall schneller.) Darüber, was eine Verfahrensdauer von 17 Monaten für ein so eindeutig genehmigungsfähiges Vorhaben über den Wirtschaftsstandort Deutschland aussagt, mag sich jeder seine eigene Meinung bilden.“

Quelle: Vollgas Bioenergie GmbH & Co. KG

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