In Papen­burg-Ester­we­gen ist eine (namentlich in der Presse nicht erwäh­nte) Bio­gasan­lage in die Schlagzeilen ger­at­en, weil sie von einem (namentlich in der Presse eben­falls nicht erwäh­n­ten) Unternehmen seit Neuestem abge­laufene Molk­ereiar­tikel, Gemüse, Obst und abgepack­tes Brot abkauft, um sie als Sub­strat der Vergärung zuzuführen. Diese Lebens­mit­tel wur­den jedoch von besagtem Unternehmen bis­lang an die Papen­burg­er Tafel gespendet. Diese vom Sozial­dienst katholis­ch­er Frauen und Män­ner e. V. getra­gene kar­i­ta­tive Organ­i­sa­tion gibt kosten­los nicht lager­fähige Lebens­mit­tel an “Per­so­n­en mit geringem Einkom­men (entsprechend der Hartz IV Geset­ze), die ihre gerin­gen Einkün­fte nachgewiesen haben”, aus.

Man kann sich nur wenige Szenar­ien aus­malen, die eine Bio­gasan­lage bzw. Bio­gas als solch­es in ein schlechteres Licht rück­ten. Die in der Öffentlichkeit nach wie vor kon­tro­vers disku­tierte “Teller oder Tank”-Frage ver­langt etwas mehr Sen­si­bil­ität. Während die Ein­bringung von Abfällen, die aus hygien­is­chen oder anderen Grün­den für die men­schliche (oder auch tierische) Ernährung nicht mehr zu gebrauchen sind, zweifel­los eine gute Sache ist, wie ich vor ein paar Tagen erst argu­men­tiert hat­te, sollte man es doch ver­mei­den, Men­schen buch­stäblich das Essen vom Teller weg zu kaufen, um es in ein­er Bio­gasan­lage zu ver­stromen. Zu zeigen, daß Bio­gasan­la­gen in Deutsch­land

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